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Im nächsten Schritt der Initiative wird in Kooperation mit lokalen Unternehmen und den Universitäten der Versuchsträger „Wavelab“ für die folgenden Personenfähren gebaut. Im Projektverbund können von den Industriepartnern alle notwendigen Komponenten zur Erstellung einer fahrbereiten Fähre zur Verfügung gestellt werden.

Das „Wavelab“ bietet die Möglichkeit modernste Energieträger und Energiekonzepte in einer ersten Realisierungsphase zu erproben. Darunter ist ein rein elektrischer Antrieb über Akkus und Brennstoffzelle mit Wasserstoff, sowie eine Flexibilität für eine Nachrüstung und Erforschung von LOHC im maritimen Bereich vorgesehen. Die Brennstoffzelle könnte mit grünem Wasserstoff „Made in Schleswig-Holstein“, wie er bei der Raffinerie Heide sowie in einem Busprojekt der Firma GP Joule in Nordfriesland aus Windstrom erzeugt werden soll, betrieben werden.

Eine Berücksichtigung der bereits erstellten Designstudien der Muthesius Hochschule wird angestrebt. Studierende der FH Kiel beginnen in Abstimmung mit den Werften und den Industriedesignern mit dem Entwurf des autonomen Versuchsträgers.

Die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) als Betreiber aller Fördefähren hat den Neubau einer rein elektrisch angetriebenen 100-Personenfähre für den Einsatz auf der Schwentinelinie 2 schon 2019 in Auftrag gegeben. In Abstimmung mit der SFK sollen hier Schnittstellen für Versuche mit autonomen Komponenten vorgesehen werden. Die SFK hat weiterhin der temporären Installation von Sensoren für erste Datenerhebungen an den Fähren der Linie 1 zugestimmt.